KI datenschutzkonform einsetzen: Empfehlung der DSK
Was die Orientierungshilfe «Künstliche Intelligenz und Datenschutz» der Datenschutzaufsichtsbehörden Unternehmen rät, mit den Terminen des EU-KI-Gesetzes.
Zunkiree Labs Team
· Aktualisiert
Worum es in diesem Beitrag geht
Viele Organisationen in Deutschland fragen sich, unter welchen Voraussetzungen sie KI-Anwendungen datenschutzkonform einsetzen können. Dieser Beitrag fasst die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz vom 6. Mai 2024 zusammen und nennt die veröffentlichten Anwendungstermine des EU-KI-Gesetzes. Alle zitierten Regeln wurden am 2. Oktober 2026 auf der Seite der jeweiligen Behörde geprüft; prüfen Sie vor der Anwendung die aktuelle Fassung. Dies sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung.
Was die Orientierungshilfe ist
Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder legt nach eigener Angabe «eine Orientierungshilfe mit datenschutzrechtlichen Kriterien für die Auswahl und den datenschutzkonformen Einsatz von KI-Anwendungen» vor. Sie richtet sich an Unternehmen, Behörden und andere Organisationen und dient «im Sinne einer Checkliste» als Leitfaden, insbesondere für datenschutzrechtlich Verantwortliche, um KI-Anwendungen auszuwählen, zu implementieren und zu nutzen.
Schwerpunkt und Themen
Besonderes Interesse gilt nach der Pressemitteilung den sogenannten Large Language Models (LLM), die häufig als Chatbots angeboten werden. Die Orientierungshilfe behandelt «Zweckbestimmung, Transparenzpflichten, Betroffenenrechte oder Richtigkeit von Ergebnissen» entlang der Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung. Die Entwicklung von KI-Anwendungen und das Training von KI-Modellen sind ausdrücklich nicht ihr Schwerpunkt.
Der Zeitplan des EU-KI-Gesetzes
Eine veröffentlichte Übersicht (Stand 31. August 2026, nicht der offizielle EU-Text) nennt diese Termine:
- 1. August 2024: Inkrafttreten.
- 2. Februar 2025: Verbote bestimmter KI-Systeme und Anforderungen an die KI-Kompetenz.
- 2. August 2025: Pflichten für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck.
- 2. Dezember 2027: Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III.
- 2. August 2028: Ausweitung auf Systeme nach Anhang I.
Prüfen Sie die Termine im offiziellen Text, bevor Sie sich auf sie verlassen.
Fragen an einen KI-Anbieter
- Wofür genau wird das System eingesetzt, und ist der Zweck festgelegt und dokumentiert?
- Welche Informationen erhalten betroffene Personen über den Einsatz?
- Wie werden Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschrechte umgesetzt?
- Wie wird die Richtigkeit der Ergebnisse geprüft, und was geschieht bei Fehlern?
- Wo werden Daten verarbeitet, und von welchen Unterauftragnehmern?
Wo Zunkiree Labs steht
Zunkiree Labs entwickelt individuelle KI-Systeme (unter anderem mit RAG-Pipelines, LLM-Integration und intelligenter Automatisierung), Datensysteme, Individualsoftware sowie Web- und Mobile-Anwendungen und hat seinen Sitz in Nepal. Die vollständige Übersicht finden Sie auf der Leistungsseite (auf Englisch). Orca ist die Intelligenz- und Orchestrierungsschicht von Zunkiree Labs: Sie sitzt über den CRM-, E-Mail- und Marketing-Tools, die eine Organisation bereits nutzt, und koordiniert Agenten-Workflows über diese Tools hinweg, ohne sie zu ersetzen. Fragen Sie jeden Anbieter, auch uns, nach einer schriftlichen Antwort auf diese Fragen.
Quellen
- Datenschutzkonferenz: Orientierungshilfen (Orientierungshilfe «Künstliche Intelligenz und Datenschutz» vom 6. Mai 2024)
- AI Act: Zeitplan der Anwendung (Seite aktualisiert am 31. August 2026; nicht der offizielle EU-Text)